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Jährliche externe ISO 9001:2015-Audit

Time : 2026-03-12

In der zweiten Märzwoche trat das jährliche externe ISO 9001:2015-Audit unseres Werks offiziell in seine entscheidende Phase ein, gekennzeichnet durch gründliche Vorbereitung und konsequente Fokussierung auf das Qualitätsmanagement. Der externe Auditor, ein hocherfahrener Fachmann mit Spezialisierung auf Qualitätsmanagementsysteme, war für den 12. März 2026 vorgesehen, um eine umfassende, vollständige Überprüfung unseres Qualitätsmanagementsystems für das Jahr 2025 durchzuführen – von den Produktionsabläufen bis hin zur standardisierten Dokumentensteuerung.

Als professioneller Hersteller mit Fokus auf Präzision und Handwerkskunst spezialisiert sich unsere Fabrik auf kundenspezifische Metallschmiede- und CNC-Bearbeitungskomponenten, wobei jedes Produkt unser unermüdliches Streben nach Exzellenz widerspiegelt. Unter Anleitung des ISO-9001-Standards implementieren wir eine strenge Qualitätskontrolle über den gesamten Prozess hinweg – von der Eingangsmaterialprüfung bis zum abschließenden Produkttest – und stellen so sicher, dass jeder Schritt den höchsten internationalen Qualitätsanforderungen entspricht.

Im Vorfeld der Auditierung organisierte das Qualitätsmanagementteam eine Reihe intensiver Vorbereitungsmaßnahmen, um eine reibungslose und wirksame Audit-Demonstration sicherzustellen. Die Abteilungsleiter führten täglich um 8:00 Uhr koordinierende Sitzungen über alle Abteilungen hinweg durch, um die Audit-Checklisten zu besprechen, Verantwortlichkeiten zu klären und simulierte Frage-Antwort-Sitzungen auf Grundlage möglicher Fragen der Auditoren durchzuführen. Die Produktionswerkstatt setzte eine umfassende 5S-Verbesserungsinitiative um: Arbeitsplätze wurden eindeutig gekennzeichnet, Werkzeuge ordnungsgemäß positioniert und visuelle Managementtafeln aktualisiert, um aktuelle Qualitätskennzahlen sowie den Fortschritt bei Korrekturmaßnahmen widerzuspiegeln. Besonderes Augenmerk galt dem Bereich für die Wareneingangsprüfung, da der Auditor bekanntermaßen besonderen Wert auf die Zulassung von Lieferanten sowie auf Verfahren zur Prüfung eingehender Materialien legt.

Das Dokumentenkontrollteam arbeitete in erweiterten Arbeitszeiten, um die Vollständigkeit und Rückverfolgbarkeit aller Qualitätsdokumente des vergangenen Jahres zu überprüfen. Es führte eine systematische Stichprobenerhebung über 287 Produktionschargen durch und verglich dabei Materialzertifikate, Zwischenprüfberichte und Endprüfungsunterlagen, um vollständig rückverfolgbare Dokumentationsketten sicherzustellen. Besonderes Augenmerk galt den Nichtkonformitätsberichten und den zugehörigen Korrekturmaßnahmen; das Team erstellte detaillierte Fallanalysen zu drei wesentlichen Qualitätsvorfällen im Jahr 2025, um eine wirksame Ursachenanalyse sowie die Umsetzung präventiver Maßnahmen zu veranschaulichen. Kalibrierzertifikate für alle 156 Messgeräte wurden anhand des zentralen Kalibrierplans überprüft, und Geräte, deren Kalibrierfrist bevorstand, wurden vorzeitig gewartet, um mögliche Beanstandungen bei Audits zu vermeiden.

Am 11. März, am Vorabend der offiziellen Auditierung, führte das Werk unter Leitung des Qualitätsmanagers eine umfassende interne Probeauditierung durch. Unter Rückgriff auf seine frühere Erfahrung als externer Auditor prüfte er streng jeden operativen Ablauf. Er stellte Schmiedeoperatoren Fragen zu den Verfahren zur Überwachung der Wärmebehandlungstemperatur, bewertete das Verständnis von CNC-Programmierern hinsichtlich der Prozesse für technische Änderungsmitteilungen und testete das Versandpersonal zu kundenspezifischen Verpackungsanforderungen. Die Probeauditierung identifizierte zwei geringfügige Lücken bei der Aktualisierung von Schulungsunterlagen sowie einen unklaren Änderungsstand bei einer Arbeitsanweisung; alle diese Punkte wurden noch am selben Arbeitstag behoben.

Am Morgen des 12. März fiel sanfter Frühlingsregen vor den Fabrikfenstern. Um genau 9:00 Uhr traf der externe Auditor mit vollständigen Berechtigungsnachweisen und Prüfdokumenten am Empfang ein. Nach der Begrüßungspräsentation und der Einführung in die Fabriksicherheit fand das Eröffnungsmeeting im Konferenzraum statt, an dem der Geschäftsführer, der Qualitätsmanager sowie alle Abteilungsleiter teilnahmen. Der Auditor stellte ihren Auditplan vor und betonte dabei einen prozessorientierten Ansatz, der die gesamte Wertschöpfungskette – von der Auftragsprüfung bis zur Auslieferung – abdeckt, wobei insbesondere das risikobasierte Denken und der organisatorische Kontext als zentrale Anforderungen der Norm ISO 9001:2015 hervorgehoben wurden. Sie erläuterte, dass ihr Vorgehen die Dokumentenprüfung, die Vor-Ort-Beobachtung sowie Mitarbeiterinterviews integrieren werde, um nicht nur die Einhaltung der Verfahren, sondern auch die tatsächliche Wirksamkeit des Qualitätsmanagementsystems zu verifizieren.

Der erste Audit-Tag stand im Zeichen der Managementbewertungsprozesse und der Schmiedeproduktionssteuerung. Die Auditorin bewertete sorgfältig, wie das Werk Risiken und Chancen im Rahmen der Managementbewertung 2025 identifiziert und adressiert hatte, und äußerte ihre Zustimmung zu unserer dokumentierten Analyse der Lieferkettenrisiken sowie der Schwankungen bei den Rohstoffpreisen. Auf der Schmiedewerkstattfläche beobachtete sie den Wärmebehandlungsprozess von Stahl 42CrMo4 für zentrale Automobilkomponenten und stellte fest, dass der Bediener die Verfahrensspezifikationen strikt einhielt und die Ofentemperatur von 1.180 °C in das Produktionsprotokoll eintrug. Sie wählte zufällig drei fertige Schmiedeteile aus und verfolgte deren gesamten Qualitätsfluss – einschließlich Ultraschallprüfung und Maßkontrolle – und bestätigte damit die vollständige Übereinstimmung zwischen den physischen Aufzeichnungen und der Datenbank des Qualitätsmanagementsystems.

Am Ende des ersten Tages führte die Auditorin ein vorläufiges Feedbackgespräch durch. Sie lobte die starke Qualitätskultur des Werks und dessen professionelle Umsetzung, stellte jedoch zwei Punkte zur weiteren Klärung heraus: die Häufigkeit der internen Audits im Zusammenhang mit dem Management von Schweiß-Zulieferern sowie die konkreten Kriterien für Anpassungen der Produktionsprozesse auf Grundlage von Regelkarten der statistischen Prozesskontrolle. Das Qualitätsmanagementteam nahm diese Beobachtungen professionell entgegen und bereitete unverzüglich Unterlagen und detaillierte Erläuterungen für den nächsten Tag vor, um umfassend nachzuweisen, dass unser Qualitätsmanagementsystem nicht nur papiermäßig konform ist, sondern auch robust, praktikabel und betrieblich wirksam.

Blickt man nach vorne, wird unser Werk auch weiterhin die Grundsätze des Qualitätsmanagementsystems ISO 9001:2015 befolgen, diese externe Auditierung als Chance nutzen, um unser Managementsystem kontinuierlich zu optimieren, und die Qualitätskontrolle in jedem Schritt der Produktion und des Betriebs zu stärken. Wir werden uns stets an der Philosophie einer qualitätsorientierten Entwicklung orientieren, kontinuierliche Verbesserung anstreben und unseren Kunden zuverlässigere Produkte und Dienstleistungen bieten, um eine nachhaltige und stabile Entwicklung zu erreichen.